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Der heutige neoromano-gotische Kirchenbau wurde im Jahr 1953 an der Stelle des seit 1896 einsturzgefährdeten älteren Gotteshauses erbaut. Die Vorgängerkirche wurde vermutlich als einschiffige Kirche mit Steingewölbe und gotischen Fenstern errichtet. Die Inneneinrichtungen der Vorgängerkirche wurden teilweise übernommen. Dazu zählen neben dem barocken Flügelaltar ein etwa 800 Jahre altes Taufbecken und eine 1801 von Johann Gottfried Rohlfs erbaute Orgel sowie eine Kanzel aus dem 17. Jahrhundert. Der frei stehende Glockenturm des ältesten Baues aus dem 13. Jahrhundert hat sich bis heute ebenfalls erhalten. | Der heutige neoromano-gotische Kirchenbau wurde im Jahr 1953 an der Stelle des seit 1896 einsturzgefährdeten älteren Gotteshauses erbaut. Die Vorgängerkirche wurde vermutlich als einschiffige Kirche mit Steingewölbe und gotischen Fenstern errichtet. Die Inneneinrichtungen der Vorgängerkirche wurden teilweise übernommen. Dazu zählen neben dem barocken Flügelaltar ein etwa 800 Jahre altes Taufbecken und eine 1801 von Johann Gottfried Rohlfs erbaute Orgel sowie eine Kanzel aus dem 17. Jahrhundert. Der frei stehende Glockenturm des ältesten Baues aus dem 13. Jahrhundert hat sich bis heute ebenfalls erhalten. | ||
Version vom 19. Dezember 2023, 19:07 Uhr
| Gründung | 1408 |
| Einwohner | 327 |
| Ortsbürgermeister | Bernd Dettmers |
Barstede ist eine Ortschaft der Gemeinde Ihlow. Barstede wurde erstmalig 1408 urkundlich als Berstede erwähnt.
Der Ort Barstede hat zurzeit 327 Einwohner (Stand: 2. Januar 2023)
Am 1. Juli 1972 wurde Barstede in die neue Gemeinde Ihlow eingegliedert.
Kirche in Barstede
Der heutige neoromano-gotische Kirchenbau wurde im Jahr 1953 an der Stelle des seit 1896 einsturzgefährdeten älteren Gotteshauses erbaut. Die Vorgängerkirche wurde vermutlich als einschiffige Kirche mit Steingewölbe und gotischen Fenstern errichtet. Die Inneneinrichtungen der Vorgängerkirche wurden teilweise übernommen. Dazu zählen neben dem barocken Flügelaltar ein etwa 800 Jahre altes Taufbecken und eine 1801 von Johann Gottfried Rohlfs erbaute Orgel sowie eine Kanzel aus dem 17. Jahrhundert. Der frei stehende Glockenturm des ältesten Baues aus dem 13. Jahrhundert hat sich bis heute ebenfalls erhalten.
Die Pastoren von Barstede sind seit 1540 namentlich bekannt; den Älteren im Dorf ist noch der "Imkerpastor" Johann Heimerich Winfried Riese in Erinnerung, der in Barstede von 1883 bis 1931 amtierte, über Bienen forschte und 1886 den "Ostfriesischen Imkerverein" gründete. Er besaß übrigens als erster Pastor in Ostfriesland ein Fahrrad. Seine Tochter Marie Antoinette lebte bis zu ihrem Tode 1988 im alten Pfarrhaus, spielte die Orgel, gründete den Frauenverein, einen Kirchen- und Flötenchor - Generationen von Barstedern nannten sie einfach "Tant Marie".
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Das Armenhaus in Barstede, es wurde 1950 für eine Erweiterung des Friedhofes abgerissen.
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Die alte Barsteder Kirche wurde 1953 durch einen kleineren neoromano-gotischen Neubau ersetzt, teilweise auf den alten Fundamenten.
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Pastor Heinrich Riese und Frau.
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Maria Riese Haus.
Weiteres über Barstede:
- Historische Ortsdatenbank der Ostfriesischen Landschaft
- Flurnamenkarte der Ostfriesischen Landschaft
- Grabsteine-Ostfriesland
Impressionen aus Barstede
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Plaats Schatthaus in den 1930er Jahren.
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Bauernhof im Sommer.
