Barstede

Aus Gemeinde Ihlow - Dorfarchiv
Gründung 1408
Einwohner 327
Ortsbürgermeister Bernd Dettmers

Barstede ist eine Ortschaft der Gemeinde Ihlow.

Der Ort Barstede hat zurzeit 327 Einwohner (Stand: 2. Januar 2023)

Am 1. Juli 1972 wurde Barstede in die neue Gemeinde Ihlow eingegliedert.

Historisches

Das erste Mal wird Barstede 1408 urkundlich erwähnt; die Ursprünge sind aber sicher schon in frühgeschichtlicher Zeit zu suchen: Das Dorf liegt auf einem Geestrücken, der "Sandhöchte", die aus einem Sumpfgebiet östlich des "Großen Meeres" herausragt - auf der Moränenkante des ausgedehnten "Forlitzer Beckens" einigermaßen sicher vor den historischen Überschwemmungen.

Früher wurde Barstede das "Abseitsdorf" genannt: abseits dem "ollen Postweg" zwischen Aurich und Emden, der über Ochtelbur und Riepe führte und Barstede links liegen ließ, und abseits vom Heerweg zwischen Norden und Aurich. Erst 1928 begann man mit dem Bau einer Straße in das Dorf. Am 1. Juli 1972 wurde Barstede in die neue Gemeinde Ihlow eingegliedert.

"Barstede" von Bernhard Buttjer

Text Barstede von Bernhard Buttjer

Das erste Mal wird Barstede 1408 urkundlich erwähnt; die Ursprünge sind aber sicher schon in frühgeschichtlicher Zeit zu suchen: Das Dorf liegt auf einem Geestrücken, der „Sandhöchte“ , die aus einem Sumpfgebiet östlich des „Großen Meeres“ herausragt – auf der Moränenkante des ausgedehnten „Forlitzer Beckens“ einigermaßen sicher vor den historischen Überschwemmungen.

Noch bei der großen Sturmflut von 1827 blieb die Ansiedlung deshalb vom Wasser verschont. Früher wurde Barstede das „Abseitsdorf“ genannt: abseits dem „ollen Postweg“ zwischen Aurich und Emden - , der über Ochtelbur und Riepe führte und Barstede links liegen ließ - , und abseits vom Heerweg zwischen Norden und Aurich.

Erst 1928 begann man mit dem Bau einer Straße in das Dorf. Ein „Kirchdorf“ wurde Barstede durch den Bau seines ersten Gotteshauses um 1280: Nach alten Beschreibungen war es eine einschiffige Kirche mit einem Steingewölbe und gotischen Fensteröffnungen. Schon 1896 war sie einsturzgefährdet; 1953 wurde teilweise auf den alten Fundamenten eine neue, kleinere Kirche im romano-gotischen Stil errichtet. Das jahrhundertealte Inventar blieb: Eine Taufe aus Bentheimer Sandstein um 1200; die Orgel wurde von 1801 von Gottfried Rohlfs aus Esens erbaut – es war die erste Orgel in Barstede; die Kanzel aus dem 17.Jahrhundert mit den EvangelistenFiguren; Kronleuchter von 1708 und 1883; und schließlich der bemerkenswerte Flügelaltar aus dem Jahre 1644, eine Stiftung des ostfriesischen Grafen Ulrich II. Cirksena und seiner Frau Juliana von Hessen-Darmstadt.....

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Kirche in Barstede

Kirche in Barstede

Barstede, einst ein "Kirchdorf", erbaute um 1280 seine erste Kirche, die jedoch bereits 1896 einsturzgefährdet war. 1953 wurde an derselben Stelle eine neue Kirche im romano-gotischen Stil errichtet.  Der freistehende Glockenturm aus dem 13. Jahrhundert überdauerte die Jahrhunderte.

Die Pastoren von Barstede sind seit 1540 bekannt, darunter der berühmte "Imkerpastor" Johann Heimerich Winfried Riese, der von 1883 bis 1931 in Barstede amtierte und den "Ostfriesischen Imkerverein" gründete.

Weiteres über Barstede:

Impressionen aus Barstede

Historisches aus Barstede

Alle Bilder aus Barstede.